Ausstellung „Orte, die es nicht mehr gibt“ Ausstellung des ZgV im Kronprinzenpalais, Berlin   

Sehr geehrte Damen und Herren,  in der Anlage erhalten Sie unseren Flyer zur derzeit im Berliner Kronprinzenpalais gezeigten Ausstellung „Verschwunden - Orte, die es nicht mehr gibt“.   Wir laden Sie, Ihre Familien und Freunde ein, die Ausstellung zu besuchen und die Ursachen des Verschwindens kennen zu lernen. Inhaltlich nimmt sich die Schau der verschwundenen Dörfer, Kirchen, Schlösser, Friedhöfe, aber auch der menschlichen Bezüge an, die nach der Vertreibung 1945 untergegangen sind. Die Ausstellung wird durch einen Film und Zeitzeugeninterviews ergänzt.  Gerne können Sie auch Führungen durch die Ausstellung buchen.  Bitte leiten Sie die Information an Ihre Mitglieder oder Interessierte weiter.  Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.ausstellung-verschwundeneorte.de .   

Vielen Dank

 

Eine kleine Nachricht! 

Hallo, Liebe Heimatfreunde, die Ihr immer zu unseren Volpersdorfer  Heimattreffen im Haus Rahenkamp anwesend ward, heute eine kleine Anmerkung. Dieses alte Traditionshaus, bekam  2016 neue Besitzer, nachdem es  190 Jahre Eigentum  der Familie Hoesmann  war. Es ist zeitgemäß sehr ansprechend verändert worden und trägt heute den Namen „ Vox“  wohl in Anlehnung an Voxtrup. Wie wir aus einem Bericht unseres Heimatfreundes Bernhard Grolms entnehmen konnten, brachte die  Noz, die Osnabrücker Zeitung   einen Artikel darüber, den uns unser Heimatfreund Bernhard Grolms zukommen ließ. Nach den langen Jahren unserer Treffen, freut sich vielleicht manch einer  darüber, zu wissen, dass  dieses  Haus nun wieder in guten,  jungen  Händen ist.

                                                                                                                                                   Ilonka Reimann

 

Die Grafschafter Wallfahrt zur Gnadenmutter nach Telgte

Viele Grafschafter, ließen es sich trotz großer Wärme nicht nehmen, zu  der Wallfahrt nach Telgte zu kommen. Zu Beginn der Messe dankte der Pfarrer, sowie unser Großdechant Franz Jung,  allen Anwesenden für Ihr so zahlreiches Kommen. Er sagte, daß die Grafschafter auch wenn schon viele verstorben sind, oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr teilnehmen können, die Kirche noch fast  überfüllt hätten. Auch freute er sich sehr, über den großen Zusammenhalt über die vielen Jahrzehnte nach der Vertreibung. Es war wieder eine Predigt bei der man die große Liebe zur Heimat spürte. Er sprach noch eimal von dem Leid, daß die Flüchtlinge damals traf, aber auch davon, daß man hier ein gutes, neues Zuhause gefunden hat, was aber die Heimat niemals vergessen ließ. Dann auch noch, daß die vielen Flüchtlinge, egal woher sie auch kamen, maßgeblich am Aufbau des jetzigen Deutschland beteiligt waren. Nach der Messe traf man sich zum Mittagessen, manche im Gasthaus, aber viele am Wurststand, bei der Erbsensuppe und am kleinen Kuchenstand, an dem es auch leckeren Kaffee gab. Ein jeder ließ es sich schmecken. Auch sah man an jeder Ecke, kleine Grüppchen fröhlicher Heimatfreunde, in lebhaften Gesprächen zusammen stehen, denn nach einem Jahr, gibt es immer viele Neuigkeiten zu berichten. Beim Abschied, sprach man schon wieder von  der Wallfahrt in Telgte im nächsten Jahr.                                                                                                                                                             Ilonka Reimann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wallfahrt in Telgte.

Die kleine Stadt im Münsterland,

ist allen Glatzern wohl bekannt.

In jedem Jahr , stellt groß und klein,

zur Wallfahrt sich in Telgte ein.

Das Telgter Kirchlein fein geschmückt,

hat jeden Pilger noch entzückt.

Und auf dem Bänkchen hingekniet,

er glücklich in die Runde sieht.

In zartem Licht, das Lächeln mild,

erstrahlt das heil´ge Gnadenbild.

Maria! dir sei Preis und Ehr,

dir Dank zu sagen kam ich her.

                                                    I.R.

 


 

Liebe Heimatfreunde aus Volpersdorf und Köpprich;

Mit heimatlichen Grüßen und den besten Wünschen im Namen der

Volpersdorfer und Köppricher Heimatgemeinschaft.

Hermann Günzel, und alle Mitarbeiter:

Bernhard und Manfred Grolms, Susanna und Wilfried Gründel,

Günter Sandmann so wie Richard und Ilonka Reimann.

 


 

Ankum 4./5. Juni 2016

Grafschafter, Schlesier und Interessierte trafen sich zum Gedenken an die Vertreibung

1946 - 2016. 70 Jahre Vertreibung.

Das Programm begann mit einem Symposium unter dem Tietel:

"Die Traumata der Kinder der Vertreibung"

Gäste des Symposium

Iniziator Peter Großpietsch mit den Referenten des Symposiums

Am Sonntag fand im Altländer Dom  ein Gedenk- und Dankveranstaltungsgottesdienst statt, gemeinsam mit der Ankumer Bevölkerung dem

Weihbischof em. Dr. Gerhard Pieschl, Großdechand Prälat Franz Jung, Pfarrer Dr. Ansgar Stolte und weiteren Priestern  und Diakonen.

Dieser Gottesdienst, war ein besonders feierlicher, geprägt vom Gefühl der verlorenen Heimat, aber auch des Dankes an die Ankumer Bevölkerung .Das Eingangslied wurde von einem Trompetensolo intoniert, welches Roger Meads meisterlich spielte, es zog sich zu unserer Freude,auch weiterhin durch die Messe, so wie auch die schöne Stimme einer Sängerin,die das Ave Maria sang. Nach dem Gottesdienst, pilgerten alle Teilnehmer zur Gefallenen -  Gedenkstätte und zum Abschluss an die Gedenktafel unter den Arkaden. Nach der dritten Strophe des Deutschlandliedes,welches wir sangen, mit der Unterstützung Roger Meads und seiner Trompete, endete unsere Veranstaltug. Beim Mittagessen, fanden sich viele  Freunde und Bekannte, zum Fröhlichen Gedankenaustausch zusammen, wobei immer wieder die Rede war,  von dem eindrucksvollen Gedenkgottesdienst .

Der Artländer Dom

Prozession

Segnung der neuen Gedenktafel

Roger Meads  " Ich hatt einen Kameraden "

Gedenktafel unter den Arkaden

Heimatgruppe Volpersdorf

 

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Erinnern gegen das Vergessen
Ankunft in Hilter nach Vertreibung und Flucht
1945     -   1946
Gedenkstunde am Bahnhof der Erinnerung
70 Jahre danach
2. April 2016
Heimatrecht ist Menschenrecht !!
Eröffnung mit dem Posaunenchor Hilter
Barbara Bittner, HG Lewin, begrüßte alle Anwesenden
Lied   Befiehl du deine Wege
Erinnerungen   Zeitzeugen Klaus Labude, HG Neumarkt, Arnold Bittner, HG Volpersdorf / Köpprich
Choral  Posaunenchor
Gedenkstein        Barbara Bittner 
 Text der Tafel      Norbert Schubert , HG Frankenstein 
   Herkunft der Züge                                        Klaus Labude  
   Lied                  Wohin soll ich mich wenden 
      Geistliches Wort                     Diakon  -   Pastor    
 Kranzniederlegung   M. Heinze / H. Rathsmann  HG Nieder -, Oberschwedeldorf
Totengedenken                   Franz Grieger, HG Glatz / O Posaunenchor
Gedenkrede     Ansgar  Pohlmann, Bürgermeister Stadt GM-Hütte
Grußworte ,                                   Dank und Ausblick Barbara Bittner
Abschluss - Lied                                Einigkeit und Recht und Freiheit
 
Es war eine bewegende Gedenkstunde, bei der manch einer der Anwesenden die 1946 dabei waren, sicher ein paarmal schlucken mussten,
obwohl sie hier eine schöne neue Heimat gefunden haben.
Danach wurden wir herzlich zu einem Imbiss, Heimatstunde und Begegnung in die beschützende Werkstatt eingeladen.
Schon im Flur, waren Tische mit  Erinnerungsstücken aus der Heimat dekoriert, über die man sich lange unterhalten konnte.
Im Saal war schon alles liebevoll gedeckt, sogar  mit kleinen Lesezeichen, die uns auch noch Jahre später an diesen wichtigen Tag
erinnern sollen. Nachdem sich alle Heimatfreunde gestärkt hatten, fürte Barbara Bittner  durch ein Programm,  das uns noch einmal alle Gebiete des 
" Deutschen Ostens "  in Erinnerung brachte . Unser Heimatfreund Paul Wahl, unterstützte sie zeitweise mit seinen vielen Postkarten, die er mit dem Biemer an
die Wand projizierte. Zwischendurch erzählte Barbara manch nette Geschichte, lustige Gedichtchen oder es wurden die schönen alten Lieder  aus verschiedenen
 Regionen, gesungen,  die Vielen bekannt waren. Außer dem stellte Paul Wahl sein Buch vor " Flucht und Zuflucht ".
Dieses Gedenktreffen 70 Jahre nach der Vertreibung, hat ein gutes Heimatliches  Zusammengehörigkeitsgefühl hinterlassen.
Wir bedanken uns herzlich bei den  Organisatoren und den vielen Helfern, die den Tag so wunderbar gestaltet haben.
                                                                                 I .Reimann

 

Einweihung des Gedenksteins in Hilter am 28.09.2013

G

 

Aufstellung des Gedenksteines in Hilter "Bahnhof der Erinnerung". Der Stein wurde am 23.08.2013 um 10:00 Uhr aufgestellt.

 

 

 


 

 

 

 

 

Eine "Große Seele" ist heimgekehrt

Frater Alfons Höring beschreibt Leben und Werk des verstorbenen Frater Fortunatus Thanhäuser

 

Mohandas Gandhi, dem Vater der indischen Unabhängigkeit, hat man den Ehrentitel "Mahatma" - "große Seele" gegeben.

Mit unserem Mitbruder Fortunatus Thanhäuser ist eine andere "große Seele" am 21.11.2005 heimgegangen in die Ewige Heimat.

 

Hubertus Ludwig Albert Josef Bernhard Thanhäuser wurde am 27.02.1918 in Berlin Friedenau, der Heimat seiner Mutter, geboren, während sein Vater

Kriegsteilnehmer im Ersten Weltkrieg war. Nach Kriegsende ließ sich die Familie in Volpersdorf/Grafschaft Glatz im dortigen Försterhaus nieder.

Der Vater war Förster am Ort. Nach Bernhard wurden der Familie noch zwei Söhne geboren.

 

Ordenseintritt

Im Alter von 17 Jahren trat Bernhard Thanhäuser in Breslau in den Orden der Barmherzigen Brüder ein. Der Orden führte dort ein großes allgemeines Krankenhaus.

Dort befanden sich auch das Provinzialat und das Noviziat. Ins Noviziat wurde Bernhard Thanhäuser am 20.09.1935 aufgenommen, wobei er den Ordensnamen Frater

Fortunatus erhielt. Seine erste Profess legte er am 21.11.1936 ab, die feierliche Profess am 10.09.1946. Die Verlängerung des Noviziates und die zehnjährige

Dauer der einfachen Profess sind allein der Nazizeit und dem Zweiten Weltkrieg zuzuschreiben, nicht irgendwelchen Zweifeln an der Eignung für dasOrdensleben.

Wegen einer Bluterkrankung wurde Frater Fortunatus nicht zum Wehrdienst eingezogen.

Nach dem Noviziat besuchte Frater Fortunatus die Krankenpflegeschule des Ordens in Breslau, erhielt zusätzlich die Ausbildung als Medizinisch-Technischer-Assistent

und war danach sowohl in der Krankenpflege als auch im Krankenhauslabor tätig. Nachdem Schlesien 1945 unter polnische Verwaltung kam, wurden auch die Einrichtungen

des Ordens unter staatliche Verwaltung gestellt. Die noch dort lebenden Brüder durften weiter im Angestelltenverhältnis in den Einrichtungen tätig sein, so auch Frater

Fortunatus. Mitbrüdern, die aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrten wurde die Heimkehr nach Schlesien verwehrt, woraufhin diese zuerst in den Häusern der

Bayrischen Provinz unterkamen und danach mit der Gründung eigener Einrichtungen in West-Deutschland begannen.

 

Ausweisung aus Schlesien

 

1950 wurde Frater Fortunatus mit den letzten noch in Schlesien lebenden deutschen Brüdern ausgewiesen. In Frankfurt am Main war er mit einem Mitbruder für den

Bau des Brüderkrankenhauses im Unteren Atzemer verantwortlich, war aber auch in der Hauskrankenpflege tätig.

Von 1953 bis 1969 war er Novizenmeister, wurde Generaldelegat von 1959 bis 1964 und war erster Vize-Provinzial von 1964 bis 1968 nach der Erhebung

der Generaldelegatur zur Rheinischen Vize-Provinz. Während

seiner Amtszeit als Vize-Provinzial wurde die Entscheidung getroffen, die Dienste der Hospitalität der Vize-Provinz in andere Länder auszudehnen, in denen diese

besonders notwendig waren. Durch Kontakte mit dem damaligen Erzbischof von Changanacherry/Kerala-Indien, fiel die Entscheidung für eine Neugründung in Indien.

 

 

Neubeginn in Indien

 

Einige vom Erzbischof ausgewählte junge Inder kamen zur Ordens- und Berufsausbildung nach Frankfurt, um später mit den deutschen Brüdern das neue Werk aufzubauen.

In Kattappana, im Hochgebirge von Kerala, in einem Gebiet, das man erst einige Jahre zuvor dem Urwald abgerungen hatte, sollte ein Krankenhaus entstehen.

Am 15.11.1969 verließ Frater Fortunatus zusammen mit Frater Prakash Madapally Frankfurt, um am 19.11.1969 in Kattappana einzutreffen. Bei der Ankunft bestand bereits

ein kleines, provisorisches Krankenhaus, dessen Errichtung die Rheinische Vize-Provinz finanziert hatte.

 

Das erste Gebäude des heutigen St. John´s Hospitals konnte im Februar 1971 eröffnet werden. Inzwischen hat sich diese Einrichtung zum größten und wichtigsten

Krankenhaus des Hochgebirges entwickelt, einem Gebiet mit etwa einer Million Einwohnern. Zur Einrichtung gehören heute auch eine Krankenpflegeschule sowie eine

Fakultät für Krankenpflegewissenschaften. Für chronisch Kranke, allein stehende alte und pflegebedürftige Männer und Frauen gründete Frater Fortunatus das

"Pratheeksha Bhavan"

dem auch Kinderheim für sozial geschädigte Kinder und Waisen angeschlossen ist. Unzählig sind die karitativen Hilfsprojekte, die von Frater Fortunatus initiiert wurden,

wieder Bau von mehr als 5000 Häusern für arme, kinderreiche Familien, Schulpatenschaften für arme Kinder, materielle und finanzielle Unterstützung für arme Menschen

usw. Die Bevölkerung verehrt ihn deshalb als Vater der Armen.

 

 

Gründung der Schwesterngemeinschaft

 

Im Jahre 1977 gründete er mit einigen jungen Inderinnen die Ordengemeinschaft der `Schwestern der Nächstenliebe vom heiligen Johannes von Gott`, die sich, wie die

Brüder, dem Dienst an Armen, Kranken und Notleidenden, Alten und Ausgegrenzten im Geiste des heiligen Johannes von Gott weihen. Die Schwestern arbeiten heute mit

den Brüdern zusammen in Einrichtungen der Brüder in Indien, Österreich, Deutschland und Italien, und sie führen in Indien eine Reihe von eigenen Einrichtungen.

Nach einer Zeit langer und schwerer Krankheit hat Gott unseren Mitbruder Fortunatus am 21.11.2005, heimgerufen, an dem Tag, an dem er 69 Jahre zuvor seine ersten

Gelübde abgelegt hatte.

 

 

25.000 Menschen bei Trauerfeierlichkeiten

 

Die Beerdigungsfeierlichkeiten begannen am 25.11.2005. Der Leichnam wurde in einem Glassarg aufgebahrt, und an verschiedenen Orten verabschiedeten sich bis zum

nächsten Tag Tausende von Menschen von Frater Fortunatus.

Das feierliche Requiem am 26.11.2005 im Syro-Malabarischen-Ritus wurde vom Diözesanbischof von Kanjirappally Mar Mathew Arackal in Konzelebration

mit einer großen Anzahl von Priestern gefeiert. Des feierlichen Begräbnises stand Alt-Bischof Mar Mathew Vattakuzhi vor und Bischof Mar Mathew

Arackal assistierte. In seiner Predigt sagte Bischof Mar Mathew Vattakuzhi: "Frater Fortunatus hat ein heiligmäßiges Leben geführt, beten wir dafür,

dass er bald zum Seligen erklärt wird. " Der Sarg wurde von den

Brüdern zur neu errichteten Brüdergruft getragen, wo er nach abschließenden Gebeten in der zentralen Gruft beigesetzt wurde.

 

Man schätzt, dass an den zweitägigen Trauerfeierlichkeiten etwa 25.000 Menschen teilgenommen haben. In allen Zeitungen von Kerala und im

Fernsehen gab es Berichte über den Tod und über die Beerdigungsfeierlichkeiten.

Aus "Misericordia 1,2/06"von Frater Alfons Höring

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Einweihung und Segnung des Hauses Glatzer Bergland

Ein freudiger Anlass führte am Sonntag, den 13.5.2012 viele Grafschafter nach Lüdenscheid, um an der Einweihung / Segnung und Namensgebung unseres neuen „Gemeinsamen Zuhauses“ des „ Hauses Glatzer Bergland " teilzunehmen. Vor der Feierstunde, konnte ein jeder das Haus besichtigen, dass  durch sein schönes, altes Inventar, das Gefühl von schlesischer Gemütlichkeit vermittelte. Draußen hatte man zwei große Zelte aufgebaut, was gut war, denn es waren einige hundert Leute gekommen. Fleißige Damen sorgten für das leibliches Wohl. Da unser Hergott ja bekanntlich  ein Grafschafter ist, wie man so sagt, sorgte er auch für gutes Wetter. Die Feierstunde begann um 11 Uhr mit herzlicher Begrüßung aller Anwesenden durch Peter Großpietsch. Anschließend wurde das Lied gesungen „ Und in dem Schneegebirge.“ Herzliche Grußworte fand auch der Stadtrat von Lüdenscheid, der Partnerstadt von Glatz, Herr Adam. Carsten Hesse ein Nachgeborener erfreute die Grafschafter mit seinen solo Beiträgen. Ingrid Kathmann und Markus Großpietsch, nachgeborene Vertreter von Kuratorium und Vorstand der Stiftung, stellten sich vor. Anschließend las Hermann Günzel Gedichte in Mundart vor. Dann stärkte sich ein jeder beim Mittagessen. Um 14 Uhr kamen wir zur Einweihung und Segnung des Hauses
zusammen, die unser Großdechant und Prälat Franz Jung mit Dechant Johannes Broxtermann vornahm. Nach der Weihe sangen wir „ Großer Gott wir loben dich“ und unser schönes Lied „ Über die Berge schallt “ dabei hat so mancher geschluckt. Regina Schmidt, jüngste Berichterstatterin des Grafschafter Boten, trug eines ihrer selbstverfassten Gedichte vor, das mit Erstaunen und Freude gehört wurde. Danke dafür liebe Regina!!! Den Musikbeitrag der Familie E. Groeger, übernahm eine junge Frau Namens Tanja, Sie spielte einen Tanz von Chopin, der allen sehr gut gefiel. Sie war gerade bei ihrer Familie im Sauerland aus Novo Sibirsk zu Besuch und wie man hörte, kannte sie die Geschichte der Vertreibung besser, wie so mancher Nachgeborene. Martin Hübner und Hermann Günzel, gaben noch einige lustige Gedichte zum Besten. Mit dem Lied "Kehr ich einst zur Heimat wieder " schloss  unser ereignisreicher Tag. Bevor sich alle  auf den Heimweg machten, stärkten sie sich noch am Kuchenbuffet.                        I.Reimann

 I.R.