Der Schneemann
 
Dort im Garten, ganz nahe  beim Zaun,
sah ich zwei Kinder einen Schneemann bau´n.
Drei dicke Kugeln festgewalzt
und dann aufeinander fein glatt gefalzt.
Eine rote Möhre, dient ihm als Nase,
neidisch betrachtet sie ein Hase,
der im Käfig nebenan,
die Augen sind vom Kohlenmann.
Eierkohlen schön und rund,
sind auch für seinen großen Mund.
Auf dem Kopf ein Hut vom Vater,
vor Schrecken flüchtet Maunz der Kater,
 der den Gesellen nicht leiden kann.
Die Kinder reiben die Hände und steh´n,
ob sie nicht etwas überseh´n.
Natürlich, schreien beide auf,
die Knöpfe fehlen ja noch drauf
und einen Besen hat er nicht,
so ist er nur ein halber Wicht.
Jetzt wird gesucht und spekuliert,
ob man nicht einen Besen sieht.
Eines der Kinder hat ihn schon bald,
er ist aus Reisig aus dem Wald,
der Vater machte ihn letztes Jahr,
als der andere nicht mehr zu gebrauchen war.
Den bekommt der Schneemann in den Arm,
so fertig, die Kinder klopfen sich warm
und laufen lachend herum im Kreis,
um Ihren Mann aus Schnee und Eis.
Es dunkelt schon und die Mutter droht,
kommt herein, sonst gibt´s kein Abendbrot.
Die Kinder laufen jetzt schnell ins Haus,
ja Morgen gehen sie wieder hinaus
und sehen dann selbst wie Schneemänner aus.
 
                                      I. Reimann
 

 

 

 

 

 

 

 

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Diese Homepage wurde zuletzt aktualisiert am:  09.12.2018